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Nur eine Umarmung

Posted by Émilia Rennart Labels: , , , ,


 Lenart


 Ich träumte davon, dass ich sie umarme. Joe Dassin hat es in einem Lied auf den Punkt gebracht:
Da sind die Mädchen, von denen wir träumen
Und die, mit denen wir schlafen
Da sind die Mädchen, die wir bereuen
Und die, die uns mit Bedauern zurücklassen
Da sind die Mädchen, die wir lieben
Und die, die wir hätten lieben können
Und dann, eines Tages, ist da die Frau
auf die wir gewartet haben.
Irgendwie, ungefähr. ein bisschen aber nicht ganz triift der Liedtext auf mich zu. 
Das ist wirklich paradox, denn ich kannte sie nicht und hatte nicht damit gerechnet sie wieder zu sehen. Doch manchmal verfahre ich mich einfach in den Emotionen. 
Ich träume gelegentlich. Ich denke über etwas oder jemanden nach un dann verlaufe ich mich ganz unbewusst in diesen Zustand. Ich träume aber auch ganz realistisch von meinen Zielen, die ich mir irgendwann einmal gesteckt habe, träume von meiner Zukunft. Von Zeit zu Zeit rückt alles immer weiter von mir weg und bleibt unerfüllt, aber ich versuche es mir immer wieder auf meiner Landkarte des Lebens vor Augen zu halten.
Doch ich träume oft von der Sehnsucht, dass ich eines Tages finde, wonach ich eigentlich mit tiefstem Herzen, , suche. Ich träume dann davon, sie zu finden, die ich lieben kann und die mich liebt. Sie, die mich liebt wie ich bin, die mich so annimmt mit allem was mich ausmacht.
Ich träumte von ihrem weichen Körper der sich leicht an mich schmiegt und von Armen die mich mich umhüllen, nicht einsperren oder beengen, sondern wärmend umfassen.
Ich lege meine Arme um ihre Mitte und drücke sie ganz fest an mich. Ich spüre ihren Herzschlag an meinen Rippenbogen pochen. Ich küsse sie. Sie ist so honigsüß und ich hätte schwören können, ich wäre im Paradies. 
Ein weiterer Kuss der sich durch alle Adern bis ins Herz drückt, folgt dem ersten. "Sie bahnt sich ihren Weg durch alle Sinne." denke ich. Ich will dieses Gefühl zelebrieren und verliere scheinbar den Boden unter meinen Füßen. Ich möchte noch lange dieses Glück festhalten, es teilen. Jetzt will ich klar sein. Hier sein. Eins mit dem Moment. Ein Teil von ihr. Ein Liebe. Nur diese Minuten. Nur diese Stunden. Nur diese Nacht. Gemeinsam.
Ich fühle wie ich mich entfalte, ich fühle den heißen Samen über meinen Bauch und Schenkel pulsieren und schrecke auf.
Ich wollte schnell in den Traum zurück kehren, aber ich war wach. Hellwach.
Ich schloss die Augen um den Traum noch einmal in meine Gedanken zu rufen. Der Wecker riss mich brutal aus den Gedanken.

Ich duschte, trank einen Cappuccino und fuhr zum Dienst.

Am späten Nachmittag entdeckte ich in meinem Briefkasten einen orangefarbenen Umschlag. Ich öffnete ihn mit dem Taschenmesser an meinem Schlüsselbund. 
Mein Herz schlug Purzelbäume.
Ich laß;

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